Zypern: Regeln zur Tageszählung
Zypern wendet einige der meistgesuchten Tageszählregeln Europas an. Seine 60-Tage-Regel lässt international mobile Menschen mit nur 60 Tagen pro Jahr steuerlich ansässig werden — mit Non-Dom-Vorteilen —, sofern vier weitere Bedingungen erfüllt sind. Die Einbürgerungsregeln gehen in die andere Richtung: im Regelfall 7 Jahre Aufenthalt (3–4 auf dem Schnellweg für hoch qualifizierte Beschäftigte), mit höchstens 90 Tagen im Ausland im letzten Qualifikationsjahr.
Jede Seite unten behandelt eine zyprische Regel verständlich — die Schwellen, die vier Voraussetzungen der 60-Tage-Regel, die Jahre des Schnellwegs — mit Links zu den amtlichen Hinweisen des zyprischen Tax Department und des Zivilregisters.
Häufige Fragen
Ein zweiter Weg zur Steueransässigkeit in Zypern: mindestens 60 Tage im Kalenderjahr in Zypern, nicht mehr als 183 Tage in irgendeinem anderen einzelnen Land, ein zyprisches Unternehmen, eine Anstellung oder ein Geschäftsführermandat und eine eigene oder gemietete ständige Wohnstätte dort. Alle vier Bedingungen müssen im selben Jahr erfüllt sein. Bis zum Steuerjahr 2025 durfte man zusätzlich nirgends sonst steuerlich ansässig sein; Gesetz 244(I)/2025 hat diese Bedingung zum 1. Januar 2026 gestrichen.
Zwei Wege: die automatische 183-Tage-Regel (mehr als 183 Tage in Zypern im Kalenderjahr, ohne weitere Bedingungen) oder die 60-Tage-Regel — mindestens 60 Tage in Zypern, höchstens 183 Tage in jedem anderen einzelnen Land, eine wirtschaftliche Verbindung zu Zypern und eine ständige Wohnstätte in Zypern (seit 2026 muss man nicht mehr zusätzlich nirgends sonst ansässig sein).
Nur auf dem Schnellweg für hoch qualifizierte Beschäftigte von Unternehmen mit ausländischen Interessen: 3 Jahre Aufenthalt mit Griechisch auf Niveau B1 oder 4 Jahre mit A2. Der Regelweg sind 7 Jahre kumulierten Aufenthalts. Beide verlangen ein durchgehendes letztes Jahr mit höchstens 90 Tagen im Ausland.
Nicht domizilierte Steueransässige zahlen keine Special Defence Contribution — in der Praxis 0 % zyprische Steuer auf die meisten Dividenden- und Zinseinkünfte für 17 Jahre — plus keine Steuer auf Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren und eine möglicherweise 50-prozentige Einkommensteuerbefreiung für höhere Gehälter aus einer ersten Beschäftigung.